Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Lusa erklärte Infraestruturas de Portugal (IP), dass der Harzaustritt auf der Autobahn IP3 zwischen der Anschlussstelle Miro (Gemeinde Penacova) und der Anschlussstelle Penacova (Bezirk Coimbra) eine „erhebliche Verunreinigung der Deckschicht verursacht habe, wodurch die Haftungseigenschaften und die Sicherheitsbedingungen der Infrastruktur beeinträchtigt wurden.“
Schäden an der Fahrbahn
Angesichts des Ausmaßes der Schäden an der Fahrbahn kam man zu dem Schluss, dass die bloße Entfernung des Harzes nicht ausreiche, um an diesem Abschnitt wieder sichere Verkehrsbedingungen herzustellen, und dass „die Deckschicht der Fahrbahn in den betroffenen Bereichen erneuert werden muss“, erklärte das Unternehmen.
Nach Angaben von IP werden derzeit die für den Beginn der Arbeiten erforderlichen Verfahren abgeschlossen, und obwohl die Dauer der Maßnahme von der gewählten technischen Lösung abhängt, ist davon auszugehen, „dass sich die Arbeiten über mehrere Tage erstrecken werden“, was es erforderlich macht, die Straßensperrung in beiden Fahrtrichtungen ab Montag aufrechtzuerhalten.
Ebenfalls in einer Stellungnahme gegenüber Lusa erklärte IP, dass das Unternehmen, dem das Fahrzeug gehört, aus dem Harz auf die Fahrbahn gelangt ist, „die Bereitschaft bekundet hat, die mit der Wiederherstellung der Verkehrsbedingungen verbundenen Kosten zu übernehmen“.
Die Maßnahmen umfassen das Abfräsen der Verschleißschicht der Fahrbahn, das Aufbringen einer neuen Schicht, die Sanierung der Fahrbahn, die Anbringung neuer horizontaler Verkehrszeichen sowie die Reinigung von Entwässerungsgräben und -anlagen „unter Einsatz von Wassersammelgeräten“, hieß es.
Bis zum Abschluss der Arbeiten bleiben die derzeitigen Umleitungen bestehen.
Fortschritt der Maßnahmen
„Infraestruturas de Portugal wird den Fortschritt der Maßnahmen weiterhin überwachen und darauf hinarbeiten, dass diese so schnell wie möglich abgeschlossen werden, ohne dabei die Qualität und Sicherheit der Arbeiten zu beeinträchtigen“, betonte das Unternehmen.
Nach Angaben von IP (Infraestruturas de Portugal) erfolgte die Reaktion auf den Vorfall in Zusammenarbeit mit anderen Stellen, darunter die Feuerwehr, die Nationale Behörde für Notfälle und Zivilschutz (ANEPC), die GNR (Nationale Republikanische Garde) und die Stadtverwaltung von Penacova.








Follow us on social media