Das betroffene Flugzeug, ein Airbus A319 mit einer Betriebsdauer von 20 Jahren und einer Kapazität von rund 150 Passagieren, startete gegen 20:27 Uhr in Lissabon.

Etwa eine halbe Stunde nach dem Start, während des Überflugs des spanischen Luftraums über der Region Ávila in einer Höhe von 38.000 Fuß (etwa 11,5 Kilometer), meldete der Kapitän der Flugsicherung einen Notfall.

Laut CNN Portugal bestätigte die Fluggesellschaft die Umleitung des Fluges EJU712466 aufgrund eines „technischen Problems“ und teilte mit, dass ein Ersatzflugzeug sowie eine Ersatzbesatzung mobilisiert worden seien, um die Passagiere an ihr endgültiges Ziel zu befördern.

Obwohl die Billigfluggesellschaft die Art der Störung nicht öffentlich näher erläuterte, zeigen Daten der Flugverfolgungswebsite FlightRadar24, dass das Flugzeug unmittelbar nach der Notfallmeldung einen raschen Sinkflug auf unter 10.000 Fuß durchführte.

Dieses standardmäßige Sicherheitsverfahren wird in der Regel in Situationen angewendet, in denen es zu einem Kabinendruckverlust kommt. In einer an den Fernsehsender übermittelten Erklärung bekräftigte easyJet, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung oberste Priorität habe, und betonte, dass die gesamte Flotte unter strikter Einhaltung der Herstellerrichtlinien betrieben werde.