Zwischen dem 15. und 22. Juli sank der Preis für den Warenkorb mit 63 Grundnahrungsmitteln um 5,17 €, wodurch sich die Gesamtkosten auf 251,29 € beliefen.
Trotz dieser vorübergehenden Entlastung für die Haushaltsbudgets bleibt der Trend seit Jahresbeginn weiterhin steigend. Im Vergleich zum Jahresbeginn zahlen die Verbraucher derzeit 9,46 € mehr für denselben Warenkorb, was einem Preisanstieg von 3,91 % entspricht.
Der langfristige Ausblick verdeutlicht eine noch größere Differenz: Der Warenkorb kostet 11,34 € mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (ein Anstieg um 4,73 %), während die Gesamtkosten im Vergleich zum Januar 2022, als der Verband mit der Erfassung dieser Preise begann, um 63,59 € gestiegen sind, was einem Anstieg von 33,88 % entspricht.
Eine Analyse auf Produktebene zeigt, dass der Rückgang der Gesamtkosten des Warenkorbs starke wöchentliche Preisanstiege bei bestimmten Artikeln nicht verhindert hat. In der vergangenen Woche führte Brokkoli die Preissteigerungen mit einem Anstieg von 12 % an (und lag bei 3,40 €), gefolgt von gemahlenem Röstkaffee, der um 10 % teurer wurde (4,93 €), und Schnittbrot ohne Kruste mit einem Anstieg von 9 % (2,55 €).
Im Vergleich zum Juli 2025 waren die deutlichsten Preisanstiege bei Spitzkohl (plus 27 % auf 1,72 €), großem Kabeljau (plus 24 % auf 19,22 € pro Kilogramm) und Nilbarsch (plus 23 % auf 12,21 € pro Kilogramm) zu verzeichnen.
Langfristig betrachtet sticht Rindfleisch zum Schmoren als das Lebensmittel hervor, das seit Januar 2022 den stärksten Preisanstieg verzeichnet hat: Mit einem kumulativen Anstieg von 123 % liegt der Preis nun bei 12,96 € pro Kilogramm.
Großer Kabeljau belegt in dieser historischen Entwicklung mit einem kumulativen Anstieg von 81 % den zweiten Platz, gefolgt von Eiern, deren Preis im gleichen Zeitraum um 76 % gestiegen ist. Auch wenn der jüngste wöchentliche Rückgang ein positives Zeichen ist, liegen die Lebensmittelkosten insgesamt weiterhin deutlich über dem Niveau der letzten Jahre.








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