Die Präsidentschaftswahlen sind für den 18. Januar angesetzt, wobei der Wahlkampf am 16. Januar endet, um den üblichen Tag der Besinnung am Vorabend der Wahl zu ermöglichen.
Elf Kandidaten kandidieren für das Amt des Präsidenten, eine Rekordzahl: Henrique Gouveia e Melo, Luís Marques Mendes (unterstützt von PSD und CDS), António Filipe (unterstützt von PCP), Catarina Martins (Bloco de Esquerda), António José Seguro (unterstützt von PS), der Maler Humberto Correia, der Gewerkschafter André Pestana, Jorge Pinto (unterstützt von Livre), Cotrim Figueiredo (unterstützt von Iniciativa Liberal), André Ventura (unterstützt von Chega) und der Musiker Manuel João Vieira.
Auf den Wahlzetteln werden jedoch 14 Namen stehen, darunter die drei Kandidaten, die vom Verfassungsgericht ausgeschlossen wurden, weil sie die festgestellten Unregelmäßigkeiten nicht fristgerecht korrigiert haben: Joana Amaral Dias, Ricardo Sousa und José Cardoso.
Der Vorwahlkampf war geprägt von den Fällen der Kandidaten Luís Marques Mendes und Henrique Gouveia e Melo.
Einige Kandidaten äußerten den Wunsch, dass die offizielle Wahlkampfzeit nicht von "Fällen" geprägt sein sollte, sondern dazu dienen sollte, Themen zu erörtern, "die für das Leben der Portugiesen von Bedeutung sind", wie z.B. die Probleme des Nationalen Gesundheitsdienstes(SNS).







