Dieses Instrument dient als wesentlicher Leitfaden für die Anpassung an die neue Handelslandschaft in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay, Märkte, die ein Universum von über 700 Millionen Verbrauchern repräsentieren.

Derzeit beläuft sich der Handel zwischen Portugal und dem Mercosur-Block bereits auf 8,5 Milliarden Euro, aber die Ratifizierung des Abkommens verspricht strukturelle Veränderungen, insbesondere die Abschaffung der Zölle auf mehr als 91 % der Produkte.

Den Schlussfolgerungen der AICEP zufolge ist der Agrar- und Ernährungssektor - insbesondere Wein, Olivenöl, Käse und Obst - einer der Bereiche mit dem größten Wachstumspotenzial, der auch vom Schutz von 36 portugiesischen geografischen Angaben profitiert.

Andere Bereiche wie Pharmazeutika, Metallverarbeitung, Baumaterialien und Komponenten für Transportmittel werden ebenfalls einen erheblichen Gewinn an Wettbewerbsfähigkeit verzeichnen. Brasilien etabliert sich als Ankermarkt für diese Partnerschaft und dient als Plattform für die Diversifizierung der portugiesischen Exporte in der gesamten südamerikanischen Region.

Um diese Auswirkungen für Unternehmen zu verdeutlichen, veranstaltet die AICEP am 11. März um 10 Uhr eine Informationsveranstaltung mit Francisco Costa, dem Delegierten der Agentur in Brasilien.

Francisco Pinheiro Catalão, AICEP-Verwalter, betont, dass dies ein entscheidender Moment für Unternehmen ist, um ihre Strategien vorzubereiten und sich in einem sich verändernden Markt zu positionieren.

Mit einem integrierten Unterstützungsmodell will die Agentur KMU bei der Suche nach lokalen Partnerschaften und beim Risikomanagement helfen und so die Rolle Portugals als wichtiger Akteur in einer der größten Freihandelszonen der Welt stärken.