Derzeit werden Investitionen in Höhe von rund 297 Mio. EUR getätigt, um die Hafenterminals zu modernisieren, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Nachhaltigkeit zu verbessern.

Der Pressemitteilung zufolge wurde der Ausblick für das laufende Jahr auf der Jahrestagung der Hafenbehörde von Lissabon vorgestellt, an der Terminalbetreiber und Dienstleister teilnahmen.

Im Umweltbereich wird die Entwicklung von Onshore-Stromversorgungslösungen (OPS) die Emissionen von Schiffen, die im Hafen von Lissabon anlegen, um bis zu 77 % reduzieren.

Das Projekt zur Stärkung der Flussschifffahrt in der Tajo-Mündung, in das ab 2028/29 22 Mio. EUR investiert werden, wird es ermöglichen, "Millionen von Straßenkilometern einzusparen und die CO₂-Emissionen erheblich zu verringern", wie es in der Pressemitteilung heißt.

Bei dem Treffen wurden Fortschritte bei der Digitalisierung des Hafenbetriebs, einer der Säulen des Programms Ports 5+, sowie Nachhaltigkeit, Intermodalität und die Integration von Hafen und Stadt hervorgehoben.

Auch die Auswirkungen der ungünstigen Wetterbedingungen Anfang 2026, die die Schiffbarkeit beeinträchtigten und die Hafeninfrastruktur beschädigten, wurden diskutiert.

Im Jahr 2025 verzeichnete der Hafen von Lissabon ein Wachstum des Güterumschlags, einen Anstieg der Zahl der Schiffsanläufe und eine größere Aktivität im Segment der flüssigen Massengüter.