Mit den portugiesischen Ergebnissen liegt das Land an neunter Stelle in der Rangliste der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und einen Prozentpunkt über dem EU-Durchschnitt.
Von den EU-Ländern wies Luxemburg mit 13,4 % die höchste Quote von Personen über 18 Jahren auf, die erwerbstätig und von Armut bedroht waren, gefolgt von Bulgarien (11,8 %) und Spanien (11,2 %).
Dagegen wurden die niedrigsten Quoten in Finnland (2,8%), der Tschechischen Republik (3,6%) und Belgien (4,3%) verzeichnet.
Ergebnisse nach Geschlecht
Das Phänomen betrifft in der EU mehr Männer als Frauen (9,0 % gegenüber 7,3 %) und in 22 Mitgliedstaaten, darunter Portugal (11,4 % bzw. 8,8 %).
In Deutschland waren die Quoten für Männer und Frauen gleich hoch, während in der Tschechischen Republik, Lettland, Zypern und Luxemburg die Quoten für Frauen höher waren als für Männer.
Die Armutsgefährdungsquote ist der Anteil der Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle, die auf 60 % des nationalen verfügbaren Medianäquivalenzeinkommens nach Sozialtransfers festgelegt ist.







