In einer Erklärung begrüßte der CVRA die Verabschiedung dieses Handelsabkommens, das "ein wichtiger strategischer Schritt zur Stärkung der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Blöcken und eine konkrete Gelegenheit für die internationale Anerkennung der Weine des Alentejo" sei.
"Die schrittweise Abschaffung der Zölle auf europäische Weine stellt einen bedeutenden Fortschritt für die portugiesischen Erzeuger in einem großen Wirtschaftsraum mit Hunderten von Millionen Verbrauchern dar, in dem der Wein aus dem Alentejo seinen Ruf und seine Präsenz gefestigt hat", so der Verband.
Für CVRA verdient Brasilien besondere Erwähnung als "wichtigster Markt im Mercosur" und "ein vorrangiges Ziel, wo die derzeitigen Zollschranken das Wachstum der nationalen Exporte behindert haben".
"Der brasilianische Markt ist das wichtigste Ziel für die Weinexporte aus dem Alentejo und wird im Jahr 2025 etwa vier Millionen Liter ausmachen", wird CVRA-Präsident Luís Sequeira in einer Pressemitteilung zitiert.
"Trotz der sehr hohen Zollbelastung profitieren die Weine aus dem Alentejo von einer starken Markenbekanntheit, so dass wir davon ausgehen, dass dieses Abkommen ein deutliches Exportwachstum ermöglichen wird", fügte er hinzu.
Das Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur "schafft ausgewogenere Wettbewerbsbedingungen, verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der portugiesischen Weine, fördert das Exportwachstum und stärkt die Präsenz des Alentejo auf einer Reihe von Märkten mit hohem Wachstumspotenzial", so die Weinkommission.
"In einem globalen Kontext, der von geopolitischer Unsicherheit und zunehmendem Protektionismus geprägt ist, ist die Annahme dieses Abkommens ein klares Zeichen für Offenheit, Zusammenarbeit und strategische Vision", so Luís Sequeira.
Er fügte hinzu, dass es für die Weine aus dem Alentejo "eine bedeutende Gelegenheit darstellt, ihre Präsenz auf wichtigen Märkten zu vertiefen, Werte zu schaffen und die Internationalisierung der Region zu stärken".
Die Internationalisierung ist eine der zentralen Säulen des Strategischen Plans 2026-2031 für Weine aus dem Alentejo, dessen Ziel es ist, die Exporte nachhaltig zu steigern, indem die Ursprünge der Region gefördert, das Angebot differenziert und der Alentejo als eine der großen Weinregionen der Welt etabliert wird, so der CVRA.
Der Rat der Europäischen Union kündigte am 9. Januar die Genehmigung des Handelsabkommens mit vier Mercosur-Ländern an.
Dieses Abkommen, das am Samstag in Paraguay unterzeichnet werden soll, wird es den Europäern ermöglichen, mehr Fahrzeuge, Maschinen, Weine und Spirituosen nach Südamerika zu exportieren, während es in umgekehrter Richtung die Einfuhr von Fleisch, Zucker, Reis, Honig und Sojabohnen nach Europa erleichtern wird.






