Laut einer heute veröffentlichten Studie von Bain & Company liegt der portugiesische Markt mit dieser Zahl deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 52 %, was auf einen raschen Übergang von der Experimentierphase zur routinemäßigen Nutzung hindeutet, insbesondere bei der Informationsrecherche, dem Verfassen von Texten und dem Erklären komplexer Konzepte.

Der Bericht unterstreicht auch, dass das Vertrauen der Portugiesen in diese Tools zu den höchsten in Europa gehört: 54 % der portugiesischen Nutzer geben an, dass sie KI-generierten Inhalten vertrauen - ein Trend, der auf dem iberischen Markt stärker ausgeprägt ist als im Rest des Kontinents. Dieses neue Paradigma verändert jedoch den digitalen Konsum und stellt traditionelle Geschäftsmodelle in Frage.

Sechs von zehn Nutzern, die KI-generierte Zusammenfassungen erhalten, klicken nicht mehr auf die Quellwebseiten, was eine direkte Bedrohung für den Verkehr von Marken, Verlagen und E-Commerce-Plattformen darstellt.

Obwohl die individuelle und berufliche Nutzung hoch ist (Studien von AESE und Técnico zeigen, dass 70 % der portugiesischen Manager KI bei der Arbeit nutzen), ist die Umsetzung in Unternehmen noch uneinheitlich.

Während Devoteam darauf hinweist, dass 53,7 % der Unternehmen die Technologie bereits nutzen, deuten die Daten von Google und der Implement Consulting Group darauf hin, dass die tiefe Integration in die gesamte Unternehmensstruktur noch begrenzt ist.

Derzeit bevorzugen 38 % der Portugiesen noch immer herkömmliche Suchmaschinen, aber der strukturelle Wandel in der Art und Weise, wie die Öffentlichkeit Inhalte findet, ist bereits eine unbestreitbare Realität.