"Die Sardinenfischerei wird ab dem 4. Mai 2026 um Mitternacht wieder geöffnet", heißt es in dem Dokument, das vom Staatssekretär für Fischerei und Meer, Salvador Malheiro, unterzeichnet wurde.

Für die portugiesische Flotte sind die mit Ringwadennetzen gefangenen Sardinen im Jahr 2026 auf 33.446 Tonnen begrenzt, wie in dem Dekret festgelegt.

Das Dekret legt strenge Fristen und Quoten für den Sardinenfang, die Anlandung und den Verkauf fest.

Abhängig von den Schiffen

Ab dem 4. Mai um Mitternacht dürfen Schiffe bis zu einer Länge von neun Metern bis zu 2.250 kg oder 100 Körbe anlanden.

Schiffe mit einer Länge von mehr als neun Metern und bis zu 16 Metern dürfen 3.938 kg (175 Körbe) anlanden, während Schiffe mit einer Länge von mehr als 16 Metern bis zu 6.750 kg (300 Körbe) anlanden dürfen.

Ab dem 1. Juni um Mitternacht dürfen Schiffe bis zu neun Metern Länge 2.700 kg (120 Körbe) anlanden.

Zwischen neun und sechzehn Metern Länge dürfen Schiffe 4.725 kg (210 Körbe) anlanden, während für Schiffe mit einer Länge von mehr als sechzehn Metern die Höchstmenge von 6.750 kg (300 Körbe) gilt.

Andere Beschränkungen

An nationalen Feiertagen ist der Fang, das Entladen und der Verkauf von Sardinen verboten.

Es ist verboten, Sardinen auf einen anderen Markt als den des Entladehafens zu bringen oder in mehr als einem Hafen pro Tag zu entladen.

Die Aussetzung seit dem 3. Dezember diente dem Schutz der Bestände, wobei die Quoten gemeinsam von Portugal und Spanien verwaltet werden.