Der Große Tümmler, ein majestätischer Meeressäuger, ist im Roten Buch der Säugetiere des portugiesischen Festlands als "stark gefährdet" aufgeführt.
Laut einem Vermerk über diese wissenschaftliche Studie, die auf Proben von Großen Tümmlern basiert, die zwischen 2005 und 2013 in Portugal gestrandet sind, reichern sich die Schadstoffe im Gewebe der Tiere an und bauen sich in der Meeresumwelt nur langsam ab, was ein potenzielles Gesundheitsrisiko für die Delfine darstellt.
Die Ergebnisse zeigen, dass erwachsene Männchen höhere Schadstoffkonzentrationen aufweisen als erwachsene Weibchen.
Ana Sofia Tavares, die in dem Team mit den Biologinnen Sílvia Monteiro und Catarina Eira arbeitet, erklärt, dass die Mütter diese Verbindungen während der Trächtigkeit und dann beim Stillen auf ihre Nachkommen übertragen.
"Dieser Prozess ist besonders besorgniserregend, da die jungen und jüngeren Tiere in einem Stadium, in dem ihr Immun- und Stoffwechselsystem noch unterentwickelt ist, eine hohe Schadstoffbelastung erhalten, was sie anfälliger für die schädlichen Auswirkungen dieser Stoffe macht", betonen sie.
Das Forscherteam weist auch darauf hin, dass die Delfinpopulation "immer noch Bedrohungen wie dem versehentlichen Fang in Fischernetzen und dem Verlust der genetischen Vielfalt ausgesetzt ist".






