Die Studie untersuchte nicht nur die Benzinpreise in den EU-Ländern, sondern auch die Durchschnittseinkommen und lieferte so ein klareres Bild davon, wie erschwinglich Kraftstoff für die Haushalte ist.
Die Ergebnisse zeigen, dass Autofahrer in Portugal eine deutlich höhere finanzielle Belastung zu tragen haben als diejenigen in vielen nordeuropäischen Ländern. Das Befüllen eines Standard-Kraftstofftanks erfordert fast doppelt so viel finanziellen Aufwand wie in den Niederlanden, wo höhere Durchschnittsgehälter die Kraftstoffkosten ausgleichen.
Dieser Unterschied verdeutlicht, dass die Kaufkraft einen größeren Einfluss auf die Erschwinglichkeit haben kann als die Preise an der Zapfsäule allein.
Länder mit höheren Durchschnittseinkommen schneiden in der Rangliste im Allgemeinen besser ab, selbst wenn der Kraftstoff selbst relativ teuer ist. Im Gegensatz dazu geben Autofahrer in Ländern mit niedrigerem Lohnniveau bei jedem Tanken einen größeren Anteil ihres Einkommens aus.
Portugal gehört zu den EU-Ländern, in denen diese Kluft am ausgeprägtesten ist, was den anhaltenden Druck widerspiegelt, den die Transportkosten auf die Haushaltsbudgets ausüben.
Der Bericht verdeutlicht zudem die größeren Unterschiede im Lebensstandard in ganz Europa. Während Autofahrer in wohlhabenderen Ländern zwar ähnliche Preise pro Liter zahlen, ist der Anteil des Einkommens, der zum Betanken eines Fahrzeugs benötigt wird, deutlich geringer.
Analysten sagen, der Vergleich zeige, warum die Erschwinglichkeit von Kraftstoff nicht allein anhand der Preise gemessen werden könne. Einkommensniveau, Kaufkraft und allgemeine Lebenshaltungskosten beeinflussen allesamt, wie teuer das Autofahren für die Verbraucher ist.
Da viele portugiesische Haushalte weiterhin mit höheren Lebenshaltungskosten konfrontiert sind, bleibt Kraftstoff eine der sichtbarsten täglichen Ausgaben, insbesondere für diejenigen, die für den Weg zur Arbeit oder den Arbeitsweg auf Privatfahrzeuge angewiesen sind.
Die Ergebnisse unterstreichen die Herausforderungen, denen Autofahrer in Portugal gegenüberstehen, wo die Transportkosten nach wie vor einen größeren Anteil am verfügbaren Einkommen ausmachen als in weiten Teilen Nordeuropas.







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