Nach Angaben des Leiters des nationalen Flughafennetzes trug die Eröffnung von 35 neuen Strecken dazu bei, dass die Zahl der Passagiere auf 69,2 Millionen stieg, 4 % mehr als 2023 und 17 % mehr als 2019, vor der Covid-19-Pandemie.
Im vergangenen Jahr zahlte ANA im Rahmen des im Konzessionsvertrag vorgesehenen Mechanismus zur Aufteilung der Einnahmen 15 Millionen Euro an den Staat.
Die Investitionen in die Infrastruktur beliefen sich auf über 100 Millionen Euro, wobei die Flughäfen auf den Azoren (+125 %), Porto (64 %) und Faro (+62 %) am stärksten zulegten.
Unter den wichtigsten laufenden Projekten hebt ANA den neuen Südpier und die Renovierung des Zentralpiers von Terminal 1 in Lissabon mit einer Gesamtinvestition von rund 250 Millionen Euro sowie die Renovierung der Start- und Landebahn des Flughafens Porto hervor, für die 53 Millionen Euro geplant und 6,2 Millionen Euro bereits ausgeführt wurden.
Das Unternehmen verweist auch auf die Sanierung der Terminals von Ponta Delgada und Horta, die sich auf insgesamt 17 Millionen Euro belaufen, sowie auf den Eingriff in das Dach des Flughafens von Faro, für den 4,4 Millionen Euro im Jahr 2024 aufgewendet werden, bei einer geplanten Gesamtsumme von 17 Millionen.
Der Bau des neuen Terminals in Porto Santo mit einer geschätzten Investitionssumme von 40 Millionen Euro ist ebenfalls im Gange, ebenso wie die Renovierung des Terminals 2 in Lissabon, für die 12 Millionen Euro vorgesehen sind, von denen 4,7 Millionen bereits 2024 umgesetzt werden.
Für den CEO von ANA, Thierry Ligonnière, sind die Ergebnisse "Ausdruck eines rigorosen Managements und eines nachhaltigen Geschäftsmodells, das in der Lage ist, Werte für den Staat zu schaffen".
ANA - Aeroportos de Portugal ist der Konzessionär des nationalen Flughafennetzes im Rahmen eines im Dezember 2012 mit dem portugiesischen Staat unterzeichneten Konzessionsvertrags mit einer Laufzeit von 50 Jahren.
Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter von VINCI Airports, einem französischen Konzern, der mit mehr als 70 Flughäfen in 13 Ländern weltweit führend im Verkehrsinfrastrukturmanagement ist.








