Die am 15. Januar 1966 eingeweihte Kulturstätte wird im Rahmen dieser Klassifizierung "geschützt und aufgewertet", um "ihre historische und architektonische Bedeutung" zu erhalten.

Die Klassifizierung des TJLS wurde auf der Exekutivsitzung am Montag genehmigt und legt "eine Reihe von Regeln und Bedingungen" innerhalb des gesetzlichen Rahmens zum Schutz des kulturellen Erbes fest.

Die Entscheidung, so stellte die Stadtverwaltung klar, beinhaltet jedoch nicht "die Definition einer besonderen Schutzzone", die den Schutz auf ein Gebiet rund um das klassifizierte Gebäude ausdehnt.

Diese Einstufung unterstreicht das Engagement der Stadt Leiria für die Erhaltung des kulturellen Erbes und die Förderung der lokalen kulturellen Identität, erklärte der Stadtrat am 21. April.

Nach dem Abriss des Theaters D. Maria Pia im Jahr 1958 fehlte in Leiria ein ständiger Veranstaltungsort für Aufführungen.

Diese Lücke wurde erst 1966 mit dem Bau des TJLS nach einem Entwurf der Architekten Carlos Ramos und José Bruschy geschlossen.

Das Projekt profitierte von der entscheidenden Unterstützung des Mäzens José Lúcio da Silva, der den Bau finanzierte und in der Anfangsphase überwachte.

Das Gebäude mit seiner zeitgenössischen Architektur, seinen klaren Linien und seiner funktionalen Ästhetik repräsentiert eine modernistische Ära und einen Stil, der für die Kinos der 1960er Jahre charakteristisch ist.

Nach Angaben der Stadtverwaltung hat das Kino seit seiner Einweihung eine wichtige kulturelle, soziale und wirtschaftliche Rolle in der Stadt eingenommen, indem es einen privilegierten Treffpunkt für die Bevölkerung von Leiria darstellt und allen den Zugang zu Kultur und Unterhaltung ermöglicht".

Es ist nicht nur eine Bühne für verschiedene künstlerische und kulturelle Veranstaltungen, sondern auch ein Ort für institutionelle, verbandliche und geschäftliche Zeremonien und Events".