Nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik (INE) lag die durchschnittliche jährliche Veränderung des Kostenindex für den Neubau von Wohnungen (ICCHN) im Jahr 2025 bei 4,0 %, nach einer durchschnittlichen Veränderung von 3,4 % im Vorjahr, wobei der Materialindex um durchschnittlich 0,9 % (-0,3 % im Jahr 2024) und der Arbeitsindex um 7,7 % (8,2 % im Vorjahr) stieg.

Betrachtet man nur den Dezember 2025, so dürften die Kosten für den Wohnungsneubau im Jahresvergleich um 4,0% gestiegen sein, 0,9 Prozentpunkte weniger als im Vormonat.

Die Materialpreise veränderten sich um 0,8 % (1,2 % im Vormonat), und die Arbeitskosten stiegen um 7,7 % (1,5 Prozentpunkte weniger als im November).

Nach Angaben des INE trugen die Arbeitskosten mit 3,6 Prozentpunkten (4,3 im Vormonat) zur Veränderung des ICCHN gegenüber dem Vorjahr bei, während die Materialkosten mit 0,4 Prozentpunkten (0,6 im November) zu Buche schlugen.

Unter den Materialien, die sich am positivsten auf die Gesamtpreisveränderung auswirkten, hebt das Statistikamt Glas und Spiegel mit einem Anstieg von etwa 25 % und Sanitärkeramik mit einem Anstieg von etwa 15 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hervor.

Andererseits verweist es auf Bitumen mit einem Rückgang von etwa 20 % und auf Beschichtungs-, Isolier- und Abdichtungsmaterialien mit einem Rückgang von etwa 10 %.

Im Dezember 2025 lag die monatliche Veränderungsrate der ICCHN bei -0,7% und damit 1,3 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat, wobei die Materialkosten um 0,4% und die Arbeitskosten um 1,0% sanken.

Bei dieser Kettenveränderung trugen die Arbeitskosten -0,5 Prozentpunkte zur monatlichen ICCHN-Veränderungsrate bei, während der Beitrag der Materialpreise -0,2 Prozentpunkte betrug (0,6 bzw. 0,0 Punkte im November).