Eine Quelle des Konzessionärs gab an, dass sich der Einsturz auf der Platte über dem Damm ereignete, der den Zugang zum Viadukt in diesem Bereich ermöglicht.
Eine Quelle des Generalkommandos der GNR bestätigte gegenüber Lusa Schäden am Bahnsteig der A1 in der Nähe des Deichbruchs in Casais, am rechten Ufer des Mondego, bei Kilometer 191.
Brisa hatte bereits am Mittwochnachmittag, 11. Februar, bestätigt, dass der Verkehr auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Coimbra Norte und Coimbra Sul in beiden Richtungen wegen eines Deichbruchs am Fluss Mondego unterbrochen war.
Die GNR wies darauf hin, dass die wichtigste Alternative zu dieser Sperrung die Ergänzungsstrecke 2 (IC2) sei.
Der Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau, Miguel Pinto Luz, erklärte gegenüber SIC Notícias, dass die Regierung über den Vorfall informiert sei und dass "das Problem seit mehreren Tagen vom Nationalen Labor für Bauwesen (LNEC) beobachtet wird".
"Die Situation ist absolut außergewöhnlich. Das Wasser hat sich unter die Struktur gegraben und den Einsturz verursacht, der auf den Bildern zu sehen ist. Wir beobachten die Situation in aller Ruhe, aber wir sind besorgt", betonte er und fügte hinzu, dass er auf dem Weg zur Baustelle sei.
Miguel Pinto Luz fügte hinzu, dass die Regierung die Sperrung der A1 angeordnet habe, um Gefahren für die Bevölkerung zu vermeiden.
Der Deichbruch am rechten Ufer des Flusses Mondego hat die Gefahr von Überschwemmungen in dieser Region erhöht.
Die Regierung hat den Ausnahmezustand für 68 Gemeinden bis zum 15. Juni verlängert und Hilfsmaßnahmen in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro angekündigt.
Alternativen zum Verkehr
Brisa empfahl den Autofahrern, Alternativen zur Unterbrechung der Nord-Süd-Autobahn an der Anschlussstelle Coimbra Sul bei Kilometer 191 zu nutzen, und zwar über den Korridor A8/A17/A25 oder die IC2.
In einer Erklärung, die den Redaktionen zugesandt wurde, räumte der Konzessionär ein, dass es "zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist, abzuschätzen, wann die Reparaturarbeiten abgeschlossen sein werden", und dass "der Korridor A8/A17/A25 oder die IC2 als Alternativrouten genutzt werden können".







