Eine Woche hinter den Kulissen einer Zeitung kann alles verändern, und für uns beide hat unsere Zeit bei The Portugal News genau das bewirkt.

Als Studenten, die sich für Jura und die Berufswelt interessieren, gab uns dieses Praktikum die Möglichkeit, den Alltag einer funktionierenden Redaktion nicht nur zu beobachten, sondern aktiv daran teilzunehmen. Von Redaktionssitzungen bis zur Erstellung digitaler Inhalte tauchten wir in ein Umfeld ein, in dem Teamarbeit, Kreativität und Verantwortung zusammenkommen.

Sakina Costa Pereira

Von meinem ersten Tag an war ich vom Rhythmus der Redaktion beeindruckt. Das Schreiben von Artikeln, die Arbeit am Layout, die Online-Veröffentlichung und die Verwaltung der Website - alles ist miteinander verknüpft, und jede Aufgabe spielt eine Rolle für das Endprodukt.

Als jemand, der Jura studieren möchte, war ich besonders an der juristischen Seite des Journalismus interessiert. Während meines Praktikums habe ich Artikel aus rechtlicher Sicht geprüft und dabei Bereiche wie Verbraucherschutz, Offenlegung gesponserter Inhalte und die Möglichkeit, dass Inhalte als Rechts- oder Finanzberatung interpretiert werden, untersucht.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit, einen praktischen Rechtsleitfaden für das Redaktionsteam zu erstellen, in dem wichtige Themen wie Verleumdung, Urheberrecht, Bildnutzung, GDPR und der Umgang mit Beschwerden oder Takedown-Anfragen behandelt werden.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig es für Medien ist, ansprechende Inhalte mit einer klaren Verantwortung gegenüber den Lesern in Einklang zu bringen. Selbst kleine Details, wie z. B. die Art und Weise, wie ein Artikel beschriftet oder formuliert ist, können erhebliche rechtliche Auswirkungen haben.

Abgesehen von der Arbeit selbst war es vor allem die Atmosphäre, die mich beeindruckt hat. Das Team war einladend, hilfsbereit und wirklich leidenschaftlich. Ich fühlte mich ermutigt, meine Ideen mitzuteilen, insbesondere was die Erstellung von mehr Inhalten für junge Menschen angeht, die Nachrichten mit praktischen Ratschlägen kombinieren.

Ariel Van Keulen

Das Wichtigste, was ich während meiner Zeit bei The Portugal News gelernt habe, war nicht nur, wie man einen Artikel schreibt, sondern wie man als Teil einer Gemeinschaft arbeitet.

Vor dieser Erfahrung hatte ich noch nie viel Zeit in einer Büroumgebung verbracht, und so war es unglaublich aufschlussreich, alle Abteilungen kennen zu lernen. Ich konnte aus erster Hand sehen, wie jeder Teil der Organisation zur Produktion einer Zeitung beiträgt.

Da ich Internationales und Europäisches Recht studieren werde, hatte ich auch die Möglichkeit, die rechtliche Seite des Journalismus zu erkunden. Ich analysierte Artikel, um mögliche rechtliche Probleme zu erkennen, und trug zur Entwicklung eines rechtlichen Leitfadens für Journalisten bei, der Bereiche wie Verleumdung, Urheberrecht, Bildnutzung und GDPR abdeckt.

Ich habe auch an der Erstellung und Bearbeitung von Videoinhalten für die Website gearbeitet, was sowohl Spaß gemacht hat als auch lohnend war, insbesondere die Zusammenarbeit mit Sakina und dem Team.

Was mich am meisten überrascht hat, war das Ausmaß der Teamarbeit. In einer Welt, in der Technologie und künstliche Intelligenz Inhalte sofort generieren können, war es erfrischend zu sehen, wie viel Zusammenarbeit, Kommunikation und Mühe in der Produktion einer Zeitung stecken. Dieses Gefühl der Verbundenheit ist etwas, das Technologie nicht ersetzen kann.

Eine gemeinsame Reflexion

Für uns beide war dieses Praktikum eine wirklich wertvolle Erfahrung. Es ermöglichte uns, neue Fähigkeiten zu entwickeln, Selbstvertrauen zu gewinnen und sowohl den Journalismus als auch die Berufswelt besser zu verstehen.

Vor allem aber hat es uns gezeigt, wie wichtig Teamarbeit, kritisches Denken und Verantwortung sind - Lektionen, die uns auf unserem weiteren akademischen und beruflichen Weg begleiten werden.

Wir sind dem gesamten Team von The Portugal News und insbesondere Lucy unglaublich dankbar, dass sie uns diese Möglichkeit gegeben haben.