Das EuroCopa 65+ Wanderfußballturnier kehrte diesen März nach Albufeira zurück und brachte Teams aus ganz Europa für zwei Tage voller Wettkampf, Kameradschaft und einer etwas langsameren Version des Spiels zusammen, mit dem viele aufgewachsen sind.

Die vonAlgarve Football Tours organisierten jährlichen EuroCopa-Wanderfußballturniere sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Frühjahrssportkalenders an der Algarve. Die Kategorie 65+ fand am 23. und 24. März statt und war Teil des Programms von Albufeira als Europäische Sportstadt 2026, ein Titel, der der Region in diesem Jahr eine Vielzahl internationaler Sportereignisse beschert hat.

Die Spiele werden an zwei Tagen im 7-a-side-Format ausgetragen, und am Ende des Turniers wird ein Pokal überreicht. Walking Football folgt den traditionellen Fußballregeln mit einem entscheidenden Unterschied: Die Spieler müssen gehen, nicht rennen. Die Sportart hat in den letzten Jahren stark zugenommen, vor allem bei älteren Spielern, die den Wettbewerb und die soziale Seite des Fußballs ohne die körperliche Anstrengung eines vollen Spiels suchen.

Das Turnier findet in der Regel in Albufeira statt, oft im Estádio Nora in Ferreiras, und zieht Mannschaften aus mehreren Ländern an, die eigens für die Teilnahme an die Algarve reisen. Viele der Mannschaften übernachten vor Ort im Rahmen organisierter Sportreisen, bei denen die Spiele mit Unterkunft und gesellschaftlichen Veranstaltungen kombiniert werden, so dass der Wettbewerb eher zu einem mehrtägigen Urlaub als zu einem Turnier wird.

Was auffällt, wenn man den Wanderfußball zum ersten Mal sieht, ist, wie wettbewerbsorientiert er immer noch ist. Trotz des Laufverbots sind die Spiele schnell zu sehen, taktisch anspruchsvoll und oft überraschend intensiv. Es gibt auch einen starken Sinn für Humor. Die Spieler wissen genau, wie es vom Spielfeldrand aus aussieht, aber sie wollen natürlich trotzdem gewinnen.

Veranstaltungen wie diese sind ein weiteres Beispiel für die lange Beziehung der Algarve zum internationalen Sport. Von professionellen Trainingslagern bis hin zu Amateurturnieren und Veteranenwettbewerben hat sich die Region einen Ruf als ein Ort erworben, an dem Sport und Tourismus zusammenkommen, insbesondere in den Monaten außerhalb der Hochsaison.

Für viele der Spieler geht es beim EuroCopa-Turnier nicht nur um Fußball. Es geht darum, aktiv zu bleiben, mit Mannschaftskameraden zu reisen und weiterhin den Sport zu betreiben, den sie wahrscheinlich den größten Teil ihres Lebens ausgeübt haben. Und der Atmosphäre auf dem Spielfeld nach zu urteilen, verschwindet der Kampfgeist nicht mit dem Alter.