Nach den am 25. Februar 2026 veröffentlichten Daten des Immobilienportals idealista war dieser Anstieg des Angebots vor allem in den Bezirkshauptstädten zu beobachten, wobei Coimbra (47 %) und Aveiro (45 %) die Tabelle der Städte mit dem größten Anstieg der verfügbaren Wohnungen auf dem Markt anführen.

Diese städtische Dynamik erstreckte sich auch auf Ponta Delgada, Vila Real und Faro, während die beiden größten Ballungsgebiete des Landes, Lissabon und Porto, beide einen moderaten Anstieg des Angebots um 11 % verzeichneten.

Trotz dieses optimistischen Szenarios in den meisten Großstädten verhielt sich der Markt an anderen Orten anders.

Rückgang des Angebots

Funchal verzeichnete den stärksten Rückgang des Angebots (-14 %), gefolgt von Santarém und Évora, die ebenfalls einen Rückgang des Wohnungsangebots verzeichneten. Dieser Abwärtstrend wird noch deutlicher, wenn die Analyse auf Bezirks- und Inselebene umgestellt wird. Außerhalb der Hauptstädte kam es in den meisten Gebieten zu einem erheblichen Angebotsrückgang, mit starken Rückgängen in Guarda (-35 %), Aveiro (-27 %) und der Insel São Miguel (-27 %), was bestätigt, dass der Druck auf den Mietmarkt in weiten Teilen des Landes hoch bleibt.

Die Analyse von idealista zeigt einen Markt mit zwei Geschwindigkeiten: Einerseits haben die Bezirkshauptstädte im letzten Jahr mehr Immobilien auf den Mietmarkt gebracht, andererseits verlieren die Randregionen und der weitere Bezirkskontext weiterhin an Bestand.

Die Ausnahme von dieser Regel ist die Insel Madeira, die mit einem Anstieg von 13 % das regionale Wachstum anführt. Diese Daten, die von idealista's proptech zusammengestellt wurden, unterstreichen die Bedeutung einer detaillierten territorialen Analyse, um die Asymmetrien beim Zugang zu Wohnraum in Portugal zu Beginn des Jahres 2026 zu verstehen.