Informationen der Stadtverwaltung

Aus den öffentlichen Informationen der Stadtverwaltung von Matosinhos, die das Projekt zur Anbindung des Marktes von Matosinhos an die U-Bahn-Station Verdes (Maia) fördert, geht hervor, dass der Flughafenbahnhof an der Nationalstraße 107 (EN107) liegen wird. Diese Straße ist auch als Avenida Fernando Távora bekannt. Der Bahnhof wird nicht in das Terminal führen.

In diesem Zusammenhang fragte Lusa den Stadtrat von Matosinhos, warum es keine engere Verbindung zum Ankunftsbereich des Flughafens geben wird und wie die Zugänglichkeit für diese Art von Nutzern gewährleistet werden kann, da erwartet wird, dass der Bahnhof von Personen mit Gepäck genutzt wird.

Koordinierung mit dem Flughafen

Die von Luísa Salgueiro (PS) geleitete Stadtverwaltung wurde auch gefragt, ob eine Koordinierung mit ANA Aeroportos stattgefunden hat, um einen durchgehenden Fußweg vom Bahnhof zum Ankunftsbereich zu gewährleisten, und wie der Bahnhof in die EN 107/Avenida Fernando Távora integriert werden soll.

Derzeit gibt es keinen durchgehenden Fußweg zwischen dem Ankunftsterminal und dem Bereich der EN 107, in dem der Bahnhof gebaut werden soll. Dieser Bereich hat Vorrang vor dem Straßenverkehr und dient auch als Durchgang und Parkplatz für Touristen und Fernbusse.

Annäherung an den Flughafen

Lusa fragte ANA Aeroportos auch, ob die Verlegung des Flughafenbahnhofs näher an die Ankunftshalle zwischen dem Stadtrat von Matosinhos, dem Stadtrat von Maia und ANA diskutiert worden sei. Lusa fragte auch, ob ANA einen Gehweg bauen würde, der das für den Bahnhof vorgesehene Gelände an der EN107 mit der Ankunftshalle verbindet, um die Bedingungen für Passagiere zu verbessern, die vom Bahnhof zum Flughafen gehen.

Die Nachrichtenagentur Lusa erkundigte sich auch, ob es, falls dies bejaht wird, eine Frist für die Durchführung der diesbezüglichen Arbeiten gibt, erhielt jedoch keine Antwort.

Einzelheiten der Architektur

Was das Projekt im Allgemeinen betrifft, dessen Arbeiten bereits begonnen haben, so hat Lusa die Stadtverwaltung von Matosinhos seit Beginn des Projekts um nähere Angaben zu den architektonischen und städtebaulichen Entwürfen für die Metrobusbahnhöfe gebeten, insbesondere zu ihrer städtebaulichen Integration und zu den Unterständen (die nicht öffentlich zugänglich sind).

Auf der Website der Stadtverwaltung finden sich lediglich eine allgemeine Beschreibung des Projekts mit seinen Merkmalen und Haltestellen, eine Karte und Informationen über bauliche Einschränkungen.

Der Beschreibung zufolge umfasst das Projekt 9,75 Kilometer Gleis, davon 1,2 Kilometer in der Gemeinde Maia, mit 11 Stationen: Mercado, Senhor de Matosinhos, Exponor/Leça da Palmeira, Veloso Salgado/Centro de Investigação, Inovação e Incubação da Universidade do Porto, MarShopping, Jomar, OPO City, Mário Brito, Aeroporto, Botica, und Verdes.

Umsteigemöglichkeiten zur Metro Porto sind an den Bahnhöfen Mercado, Senhor de Matosinhos, Botica und Verdes geplant.

Die Linie wird eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h haben und über unterschiedliche Streckenprofile verfügen, darunter Doppelspur, einfache Zweirichtungsspur und Integration in den regulären Verkehr, d. h. sie wird kein reiner Metrobus sein, der vollständig vom übrigen Verkehr getrennt ist.

Außerdem wird er im 15-Minuten-Takt verkehren, mit vier Fahrten pro Stunde und Richtung in der Hauptverkehrszeit und 20 Minuten in der Nebenverkehrszeit, und er wird in das Andante-Tarifnetz integriert.

Die Strecke, die über die A28-Brücke über den Fluss Leça führt, wird mit elektrischen Gelenkbussen mit einer Mindestkapazität von 140 Plätzen bedient.

"Der Metrobus stellt eine Investition von 23 Millionen Euro (+MwSt.) in die Infrastruktur und weitere 4 Millionen Euro in die Anschaffung von Fahrzeugen dar. Das Projekt wird aus dem Just Transition Fund finanziert und ist Teil des nationalen Engagements für dekarbonisierte Mobilität und Kohlenstoffneutralität", so die Stadtverwaltung.