Die neuesten Daten von idealista für das Jahr 2025 zeigen, dass die höheren Preise in Lissabon und Porto die Menschen dazu veranlassen, sich nach Wohnungen in den Außenbezirken umzusehen. Diese Verlagerung hat auch dazu geführt, dass die Mieten in diesen Nachbarstädten gestiegen sind.

Mieten unter 1.000 €

Dennoch gibt es einige Möglichkeiten: In 20 der 50 beliebtesten Gemeinden liegt die Durchschnittsmiete unter 1 000 Euro pro Monat. Dies gilt jedoch nicht für den Großraum Lissabon und die Algarve, wo die Mieten in allen untersuchten Gemeinden über dieser Marke liegen.

Die Liste der Gemeinden mit den erschwinglichsten Mieten und der größten Nachfrage führt Covilhã im Bezirk Castelo Branco mit einer Durchschnittsmiete von 568 € an. Es folgen Bragança (619 €) und Castelo Branco (620 €). Im Norden des Landes sind Valongo und Amarante trotz des hohen Drucks die einzigen Überlebenden im Bezirk Porto mit Medianmieten unter 1.000 € (993 € bzw. 836 €) und belegen damit Spitzenplätze in der Rangliste der Nachfrage.

Andere regionale Zentren wie Santarém (933 €), Leiria (920 €) und Évora (988 €) zeigen, dass es möglich ist, das Marktinteresse mit Werten in Einklang zu bringen, die mit den nationalen Durchschnittsgehältern vereinbar sind.

Lissabon

Das andere Extrem sind die Außenbezirke von Lissabon, die sich als Gürtel hoher Kosten präsentieren. Gemeinden wie Odivelas, Amadora und Barreiro führen die Rangliste bei der Nachfrage an, aber die Mieten schwanken bereits zwischen 1.694 € in Oeiras und 1.060 € in Moita.

Algarve

An der Algarve ist das Szenario ähnlich: Faro verzeichnet eine Durchschnittsmiete von 1.710 €, was sich auch auf benachbarte Gemeinden wie Albufeira und Olhão auswirkt, wo die Werte bereits über 1.200 € liegen. Merkwürdigerweise ist die Gemeinde Lissabon bei der Nachfrage auf Platz 48 zurückgefallen, was darauf hindeutet, dass der Durchschnittspreis von 1.722 € die Interessenten in Gebiete mit ausgewogeneren Lebenshaltungskosten treibt.

Abwanderung in mittelgroße Städte

Diese Abwanderung der Nachfrage in mittelgroße Städte im Landesinneren und an die Bezirksgrenzen spiegelt das Bestreben der Familien wider, die Nähe zu den Dienstleistungen der Großstädte aufrechtzuerhalten, ohne ihr Budget vollständig zu belasten.

Da Funchal die teuerste Gemeinde unter den begehrtesten ist (1.956 €), bestätigt der Mietmarkt im Jahr 2026 eine Tendenz der geografischen Streuung, bei der Gemeinden wie Torres Novas, Oliveira de Azeméis und Marinha Grande die neuen Protagonisten für Wohnungssuchende zu erschwinglicheren Preisen werden.